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Sonstiges | 26. Februar 2008
de

Gedankentod


Stellt man fest, dass man sich in einem Menschen getäuscht hat, so bleiben die schmerzhaft realen Erinnerungen an einen Menschen, der möglicherweise nie existiert hat, sicher nun aber nicht mehr existiert. Stirbt ein Gedanke, so stirbt ein Teil unserer Realität. Stirbt der Gedanke an einen Menschen, so fühlt sich das an, als sterbe ein Mensch. Die Realität ist für uns nicht von unseren subjektiven Gedanken zu unterscheiden. Kommentieren
Künstliche Intelligenz | 23. Februar 2008
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Dangers


According to your opinion, what are the dangers of AI we should fear most (a little bit of googling might help your creativity along)? Machines that turn against mankind and mass destruction scenarios may be the most frequent ideas and the ones easiest to find, but these are only the kind of dangers that yellow journalism makes its money with. If you search for the dangers of AI at more educated places you'll find lots of discussions on ethical and other philosophical issues as well as about the efforts to create a friendly AI that makes the singularity a bearable event. 3 Kommentare
Philosophie | 13. Oktober 2007
de

Bedeutungslosigkeit des Seins


DNA Was ist von Bedeutung? Schulabschluss, Studium, Familie, Karriere, ein langes und gesundes Leben. Glücklich sein. Umwelt und Gerechtigkeit. Unbefriedigende Antworten, wie mir oftmals scheint. Der Hunger nach echter Bedeutung wächst, die Menge der bedeutungstragenden Elemente schrumpft ins Leere. Es folgt die Erkenntnis: Wir existieren um der Existenz Willen. Ein Muster aufgebaut aus einem Alphabet atomarer Zeichen — nicht besser als jedes andere mögliche Muster. Was bleibt, ist die Illusion subjektiver Bedeutung, die nur in einem stark eingeschränkten Raum überhaupt fassbar ist. Wie in einer Computersimulation, in der für einen kurzen Moment Pixel zu Spielfiguren oder Gegenständen werden. Doch was passiert, erzählte man Super Mario von der Bedeutungslosigkeit seines Seins? Welche Folgen hat die Erkenntnis der objektiven Bedeutungslosigkeit auf die Handlungen des Erkennenden im Allgemeinen? Führt Sie zu totaler Freiheit oder totaler Gleichgültigkeit in seiner Entscheidungsfindung; totaler Starre oder uneingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten? 11 Kommentare
Künstliche Intelligenz | 22. September 2007
en

Digging for AI


Just something that came into my mind when I was at the AI Conference in Osnabrück, Germany.

Digging for AI


Although I didn't expect much else, it striked me that there was but one or two talks on natural or true intelligence, respectively. The field of artificial intelligence deals with (or should deal with) the things that humans find easy to do, but computers do not. So, to me it seems obvious that human intelligence should play an important role to every serious AI researcher. But I got the impression that many are only "digging at the surface" or recycling old ideas.
Not to be misunderstood, there were some very interesting talks and workshops, also. But I would have liked it more, if the connection to intelligence would have become clearer. 3 Kommentare
Neuronale Netze | 29. Juli 2007
en

Connectionism, the Weapon of Choice


Golgi Many people today believe that there is no doubt in that we will create a truly intelligent machine some day, and the number of people still increases with every day of new inventions and emerging technologies. Some of them have a notion of how these machines could look like and many are pondering the risks of creating such an entity, but only a handful really dares to ask how to assemble such an intelligence or even to give a concrete approach.

I believe that the best theories are worthless, if there is no one to implement it and see whether it works out or not. On the other hand, problems in artificial intelligence are mostly very time consuming and expensive. Some problems may even require a lifetime or more to be completely solved, so the right approaches should be chosen cautiously and with some good arguments in hand.

There might be hundreds of different ways of achieving intelligent behavior, some better and some worse. With this article I want to give some arguments for why I - based on my still very limited knowledge - believe in the power of the connectionism approach. Weiterlesen...
Neuronale Netze | 21. Juni 2007
de

Creativity Machine


Was machen neuronale Netze nach einem harten Arbeitstag an der Börse oder in der Automobilindustrie? Na klar, Musik komponieren! 1 Kommentar
Neuronale Netze | 12. Juni 2007
de

Hierarchical Temporal Memory


On Intelligence Jeff Hawkins, Erfinder der erfolgreichen Palm-Taschencomputer und Gründer des Redwood Neuroscience Institute (RNI), versucht die Neuro- und Computerwissenschaften zu gleichen Teilen mit einem neuartigen Konzept für denkende Maschinen auf den Kopf zu stellen. Er ist auf der Suche nach der Essenz der Intelligenz — einem Algorithmus, der die Funktionsweise unserer Großhirnrinde beschreibt.
In seinem inspirierenden Buch "On Intelligence" beschreibt und begründet Jeff Hawkins ein Modell von unserem Gehirn, ein Framework für Intelligenz. Seine Motivation und sein Antrieb ist seine Überzeugung, nach der es eine einfache wie elegante Erklärung dafür gibt, wie Intelligenz möglich wird, funktioniert und sich sogar in Maschinen implementieren lässt. Maschinen werden nicht allein durch größere Rechenpower intelligenter — was uns fehlt ist ein fundamentales, übergreifendes Verständnis von der Funktionsweise des Gehirns bzw. der Großhirnrinde, welches Hawkins zu ergründen versucht.
Nachdem Dileep George die Theorien von Hawkins in ein mathematisches Modell übertragen und zudem ein erstes Programm entworfen hatte, welches die Umsetzbarkeit der von Hawkins vorgestellten Konzepte unter Beweis stellte, gründeten sie 2005 zusammen mit Donna Dubinsky das Unternehmen "Numenta". Ihr Ziel ist es, Hawkins Framework unter dem wohlklingenden Namen Hierarchical Temporal Memory (HTM) kommerziell nutzbar zu machen. Anfang dieses Jahres veröffentlichte Numenta bereits die Beta-Version einer Implementierung von HTM in Python, auf die ich hier einen ersten Blick werfen möchte. Weiterlesen...
Philosophie | 17. Mai 2007
de

Motor unserer Handlungen


Andreas stellt sich in seinem letzten Blog-Eintrag die Frage, „was bleibt“, wenn wir den Menschen unabhängig von allen emotionalen Wertungen betrachten. Könnten wir das Wertungssystem eines Menschen sogar beeinflussen?
Das Thema finde ich interessant, denn es ist ein Schlüssel zur Begründung unserer Handlunsweisen und es umfasst selbst eine so philosophische Frage wie die nach einem Sinn des Lebens. 2 Kommentare
Neurowissenschaften | 31. März 2007
de

Bewusstsein


Gehirn Was ist Bewusstsein? Was erzeugt Bewusstsein? Gibt es so etwas wie Bewusstsein überhaupt? Nichts ist so eng mit dem „Ich“ verknüpft wie das eigene Bewusstsein und dennoch wissen wir sehr wenig über den Ursprung dieses wundersamen Phänomens. Wenn ein Mensch versucht, sein Bewusstsein zu introspizieren, ist das in etwa so, als ob ein Computer-Programm versucht, seinen eigenen Quelltext zu verstehen. Keine leichte Aufgabe also. Wie kann man dieses Problem dann trotzdem lösen?
Ich will versuchen, einen kurzen Überblick über das Bewusstsein und damit verbundene Fragestellungen zu geben, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen. 6 Kommentare
Zukunft | 18. März 2007
de

2057 - Unser Leben in der Zukunft


2057 Im ZDF ist heute die dreiteilige SciFi-Dokumentation 2057 - Unser Leben in der Zukunft angelaufen. Sie stellt in einem Mix aus Fakten, Fiktion und Computeranimationen dar, wie unsere Welt in 50 Jahren aussehen könnte. Neben interessanten Beispielen von realen Forschungsprojekten, wie dem Synthetisieren von Herzzellen mit einem umgebauten handelsüblichen Tintenstrahl-Drucker, gibt es als kleines Bonbon eine begleitende Story, die von zwei Ärzten im Jahre 2057 erzählt. Weiterlesen...
Künstliche Intelligenz | 17. Februar 2007
de

Künstliche Augen


An der TU Berlin wurde im November ein ehrgeiziges Projekt gestartet, welches sich die Nachahmung des menschlichen Sehvermögens als Ziel gesetzt hat. Es soll eine Kamera geschaffen werden, die Stereosehen und Objekterkennung auf einen Schlag erledigt. Gesponsort wird dieses Projekt mit 4 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium.

Bisher existiert die Kamera nur auf dem Reißbrett, doch die Umsetzung soll schon in den nächsten 3 Jahren erreicht worden sein, womit sich die WissenschaftlerInnen um Professorin Susanna Orlic meiner bescheidenen Meinung nach erheblich verschätzen.
Allein eine Kamera zu schaffen, die ein vernünftiges Stereosehen ermöglicht, ist keine leichte Aufgabe. Doch wie schwer eine zuverlässige Objekterkennung in der realen Welt zu verwirklichen ist, weiß jeder, der sich schon einmal ansatzweise mit diesem Problem beschäftigt hat.
Trotzdem freut es mich, dass sich wieder ein Team an dieses schwierige Problem macht. Mal sehen, welche Erkentnisse diese Forschungsarbeit liefert.

Ein interessanter Artikel von Bob Mottram zum Thema Stereosehen:
http://www.generation5.org/content/2005/GPV.asp

Quelle: Technology Review Kommentieren
Neurowissenschaften | 14. Februar 2007
de

Go go Gadget


Armprothese Am Institut für Rehabilitationsmedizin in Chicago (RIC) gelang es Chirurgen einer Frau, die ihren Arm bei einem Motorrad-Unfall verlor, Nerven von der Schulter in die Brust zu transplantieren. Die Signale vom Gehirn, die eigentlich für den fehlenden Arm bestimmt waren, ließen sich so verstärken und von Sensoren in einer Prothese auslesen.
Normalerweise werden derartige Prothesen mit Muskeln verbunden, die in der Umgebung des fehlenden Körperteils liegen und eigentlich nicht für diese Aufgabe gedacht sind. Die Folge: Die Bewegungen der Prothese müssen bewusst und schrittweise gesteuert werden. Durch die Transplantation der Nerven erhoffen sich die Wissenschaftler, dass sich Protesen zukünftig intuitiver und flüssiger bewegen lassen.
Weiterhin höchst interessant ist, dass sich Berührungen an der Brust für die Patientin anfühlten, als hätte jemand ihre Hand berührt. Später spürte sie sogar leichte Berührungen am Mittelfinger. Dies lässt hoffen, dass es uns gelingt, Protesen zu bauen, die haptische Reize über transplantierte Nerven an das Gehirn weiterleiten und somit wesentlich feinfühliger sind.
Vielleicht ließen sich so sogar andere Geräte an den Körper anschließen und viel feinfühliger steuern. Vielleicht sogar austauschen? Der Bosch Bohrer mit 5 verschiedenen Bohrern gleichzeitig könnte dann z.B. über das standardisierte Mensch-Maschine-Interface direkt an den Unterarm angeschlossen werden...

Quelle: Technology Review Kommentieren
Sonstiges | 29. Januar 2007
de

Handy-Ortung


Das Handy-Ortung nicht mehr nur etwas mit Hollywood zu tun hat, ist ein offenes Geheimnis. Besorgte Eltern können schon lange ihre Kinder über das Internet per Mausklick orten. Natürlich funktioniert das genauso gut mit z.B. dem Ehepartner.
Ich wollte wissen, wie schnell, einfach und genau die Handyortung wirklich ist. 2 Kommentare
Internet | 4. Dezember 2006
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Social Music Revolution?


last.fm Gestern bin ich auf last.fm gestoßen, einer interessanten Alternative für all diejenigen, die sich vom Radioprogramm gelangweilt fühlen. Es handelt sich hierbei um einen Musikplayer, der etwas Innovatives verspricht.
Zunächst einmal tauchen auf den Seiten von last.fm die üblichen Buzzwords des Web 2.0 auf. Wörter ala "Social", "Tags" und "Profiles" entlocken dem regelmäßigen Surfer keine besondere Aufmerksamkeit mehr.
Doch nun zur Funktionsweise: Der schmale Musikplayer ist fix heruntergeladen und installiert. Als nächstes erwartet dieser eine Eingabe von Tags, die meine Musikwünsche beschreiben. Ich gebe also zum Beispiel "Chicane" oder allgemeiner "Electro" ein. Schon startet Musik, die der Player mit meiner Eingabe assoziiert und die vermutlich meinen Geschmack treffen wird.
Sollte last.fm damit richtig liegen oder aber einen Griff ins Klo gelandet haben, so ist er auch noch fähig aus meinem Verhalten zu lernen!
Ein Programm, einfach zu bedienen und intelligent. Ein Programm also, wie ich es liebe.

http://www.last.fm Kommentieren
Künstliche Intelligenz | 26. Oktober 2006
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Genetische Algorithmen zur Reifenoptimierung


Reifen Der Autoreifen-Hersteller Continental konnte erste Erfolge bei dem Einsatz von genetischen Algorithmen zur Verbesserung der Profil-Eigenschaften seiner Reifen verzeichnen. Mit einem Programm der TU Berlin gelang es ihm mit Hilfe der Evolutionsprinzipien Fortpflanzung, Mutation und Selektion eine nicht unerhebliche Verbesserung der Fahreigenschaften auf nassem Untergrund zu erreichen (eine Steigerung von 115% auf 120% der verkrafteten Geschwindigkeit im Gegensatz zu profillosen Reifen). Aufgrund des hohen Aufwands (jeder der 10 Reifen einer Generation musste als Prototyp gebaut werden, um ihn physikalisch zu testen) wurde der Versuch jedoch schon nach der 2. Generation eingestellt.

Quelle: Technology Review 2 Kommentare
Neurowissenschaften | 15. Oktober 2006
de

Braincast


Braincast "Auf der Frequenz von Geist und Gehirn" ertönt fast wöchentlich die Stimme von Arvid Leyh.
Braincast ist ein 10 bis 15 minütiger Audio-Podcast rund um das Gehirn. Wenn auch für meinen Geschmack etwas zu "mysthisch" vorgetragen, sind die praktischen bis wissenschaftlichen Informationen von Arvid Leyh interessant aufbereitet worden. Viele Informationen stammen aus dem Magazin "Gehirn & Geist" bzw. "Spektrum Direkt", was den Podcast jedoch nicht weniger gut macht.

Ihr findet den Podcast unter http://braincast1.blogspot.com. Kommentieren
Künstliche Intelligenz | 3. Oktober 2006
de

Chatterbot "Joan" (Jabberwacky)


Für seinen Chatterbot Jabberwacky gewann der britische Informatiker Rollo Carpenter 2005 den Loebner-Preis, einen Preis für künstliche Intelligenzen, die den Turing-Test erfolgreich bzw. "am besten" bestehen. Er erhielt den Preis für die besonderen Lernfähigkeiten des Bots.
So lernt Jabberwacky seit 1997 von Dialogen zwischen Menschen, die via Chat kommunizieren. Weiterlesen...
Künstliche Intelligenz | 3. August 2006
de

Lifeboat 500, Arche des 21. Jahrhunderts?


Rettungsring Während ich hier noch vor meinen Rechner sitze und verzweifelt versuche, dass mein Lieblingsbrowser Opera meine sprachgesteuerten Befehle entgegen nimmt, weil das System mich einfach nicht verstehen will (ich spreche also unermüdlich und mit allen erdenklichen Betonungen z.B. "Opera read" in mein Mikrofon, um mir eine Seite vorlesen zu lassen), machen sich anderen Orts Leute schon Gedanken, wie Sie sich vor aufkommenden Weltungergangs-Szenarien ala Matrix schützen können. Die Rede ist von Singularität, dem Zeitpunkt, an dem uns die Technologie aus den Händen gleitet und eine Art Eigenleben entwickelt. Weiterlesen...
Neurowissenschaften | 22. Juli 2006
de

Savants


Savants (Wissende), so werden Menschen genannt, die z.B. durch unglaubliche Rechenfähigkeiten, ein fotografisches Gedächtnis, oder andere scheinbar unbegrenzte Aufnahmefähigkeiten auffallen. Man nennt diese Fähigkeiten auch Inselbegabungen, denn meistens sind sie mit Defiziten in allen anderen Bereichen des Lebens verbunden. Die meisten Savants sind Autisten. Weiterlesen...
Neurowissenschaften | 19. Juli 2006
de

Matrix 0.1


BCI-Chip Jeder kennt den Film Matrix, in dem sich Menschen über eine Schnittstelle im Nacken in einen Superrechner einklinken. Noch nicht ganz so ausgereift, aber dennoch höchst beeindruckend ist die Entwicklung von Neuroforschern an der Brown University. Sie implantierten einer querschnittsgelähmten Person durch ein Loch in der Schädeldecke einen 4 mal 4 Millimeter großen Chip in den Motorcortex, der über 96 aufzeichnende Elektroden die neuronalen Aktivitäten misst. Über diesen von der Firma Cyberkinetics entwickelten BCI-Chip ("Brain Computer Interface") war es dem Probanden möglich, eine Computermaus auf dem Bildschirm zu steuern, Emails zu öffnen oder gar das Computerspiel Pong zu spielen.
Da der Chip an eine zufällige Stelle in den Motorcortex gesetzt wurde, musste dieser zunächst auf die mit entsprechenden Gedanken wie "Links", "Rechts", etc. verbundenen neuronalen Signale programmiert werden.
Zur Überraschung der Wissenschaftler setzte der Lernerfolg jedoch schnell ein, sodass die Versuchsperson schon nach kurzer Zeit den Computer steuern konnte, obwohl sie bereits seit 3 Jahren gelähmt war.

Quelle: Technology Review Kommentieren
Informatik | 12. Juni 2006
de

Multi-Touch Interaction


Multi-Touch Interface Auf den Seiten von Jeff Han zeigt das "Department of Computer Science", wie die Schnittstellen zu Computern von morgen aussehen könnten. Die traditionellen Computermäuse gehören dann der Vergangenheit an, stattdessen kann über eine Art Touchscreen gleich mit mehreren Fingern bzw. Zeigern gearbeitet werden. Ist dadurch das Ende der Computermäuse eingeläutet?
Schaut euch einfach das sehr beeindruckende Video unter folgendem Link an und entscheidet selbst.

http://mrl.nyu.edu/~jhan/ftirtouch/index.html Kommentieren
Robotik | 25. Mai 2006
de

Fortpflanzender Roboter


Roboter Forscher an der Cornell University haben einen Roboter entwickelt, der die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu replizieren, wenn man ihm nur genügend seiner Basis-Bausteine zur Verfügung stellt. Zuvor hatte das Forschungsteam in einem Projekt mit dem Codenamen GOLEM mit einem System experimentiert, welches dank Evolutions-Algorithmen und 3D-Druckern automatisch Roboter erschaffen hat.

Interessante Videos und Bilder dazu gibt es auf
http://ccsl.mae.cornell.edu/research/selfrep/. Kommentieren
Internet | 21. Mai 2006
de

Du gehörst zu meinen Freunden


"Du gehörst zu meinen Freunden" kann man wohl auch zu den Phänomenen des Web 2.0 zählen. Immer häufiger will mich nun jemand unbedingt in seinen öffentlich ausgehängten Freundeskreis aufnehmen.
Das System ist so einfach wie genial. Wer sich angemeldet hat bekommt eine Seite zugesprochen, auf der er seine Freunde sammeln kann. Diese bekommen den Link zu dieser Seite zugeschickt und tragen sich dort auf denkbar simple Weise ein: Emailadresse angeben und Bild auswählen, ein Klick und fertig. Aber jetzt der Trick: Plötzlich hat dieser Freund selbst eine Freundesliste. Aber es möchte doch niemand eine leere Freundesliste haben, oder? Schon gar nicht, wenn der eigene Freundeskreis schon fleißig gesammelt hat.
Diese Idee entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem derzeitigen sozialen Netz mit über 1.000.000 registrierten Benutzern in Deutschland. Viel interessanter finde ich jedoch, dass der Erfinder dieser Seite ein Junge namens Daniel Minini ist, der gerade mal 16 Jahre alt ist. Und damit nicht genug, der junge Herr Minini konnte schon mehrere Konzepte dieser Art erfolgreich umsetzen, die unter dem Label ONLYFREE.DE Media geführt werden. Das zeigt mir einmal mehr, welche Möglichkeiten das Internet bietet.

Viel geschockter war ich allerdings, als ich auf die Milliondollarhomepage stieß. Die Idee: Man verkaufe 1 Millionen Pixel zu je einem Dollar. Unmöglich meint ihr? Die letzten Tausend gingen bei Ebay sogar zum Vorzugspreis von schlappen 38.100$ weg.

Jetzt fehlt mir nur noch die richtige Idee... Kommentieren